Seelsorgerische Betreuung

Wir sind Kooperationspartner des Caritasverbandes und leben unsere christliche Ausrichtung natürlich auch im Rahmen der seelsorgerischen Betreuung.

In unserer hauseigenen Kapelle finden Katholische und Evangelische Gottesdienste statt. Die Kapelle dient den Bewohnern dabei als Ort der Stille und Besinnung. Bettlägerigen Bewohnern wird die Kommunion auf Wunsch ans Bett gebracht. Eingeschränkt mobile Bewohner erfahren durch 8 ehrenamtliche Mitarbeiter Hilfe beim Gang zur Kapelle und zurück. 2 Mitarbeiterinnen unterstützen die Pastöre in ihrer seelsorgerischen Betreuung und kümmern sich mit ihnen um Kapelle und Krankenkommunion.

Seit dem 1.12.16 haben wir eine eigene, ausgebildete Mitarbeiterin für die seelsorgliche Begleitung.

Gottesdienst-Zeiten

Katholischer Gottesdienst
jeden Dienstag um 16:00 Uhr
Evangelischer Gottesdienst
jeden 1. Samstag um 16:00 Uhr
(alle zwei Monate)

Gebete und Segen

Der Rosenkranz wird wöchentlich und in der Fastenzeit der Kreuzweg gebetet. Jährlich werden Krankensalbung, Austeilung des Blasiussegen und Austeilung des Aschenkreuzes angeboten. Vor Ostern binden wir gemeinsam Palmzweige, die in der Hl. Messe gesegnet und im Haus verteilt werden. Beichtgelegenheit besteht auf Wunsch.

Sterbebegleitung

Die Begleitung Sterbender und ihrer Angehörigen ist für uns eine wichtige und wesentliche Aufgabe, der wir uns mit viel Feingefühl annehmen. Unser Ziel dabei: Wer diese Welt verlassen muss, soll diesen letzten Weg würdevoll, beschwerdefrei und nicht allein gehen.

Liegt ein Bewohner im Sterben, werden zunächst die Angehörigen und eine ehrenamtliche, entsprechend ausgebildete Sterbegleiterin oder ein Sterbebegleiter vom Pflegepersonal des betreffenden Wohnbereichs informiert. Mit den Angehörigen findet ein ausführliches Gespräch statt. Auf Wunsch bieten wir seelsorgerischen Beistand nach Religiosität und Konfession an.

Es wird eine ruhige angenehme Atmosphäre geschaffen z. B. durch Lieblings- oder Meditationsmusik, entspannende Düfte und das Aufstellen von Kerzen oder eines Kreuzes. Auf Wunsch werden Gedichte, Gebete oder Passagen aus einem Lieblingsbuch gelesen. Es werden Gespräche geführt, so, als ob der bzw. die Sterbende bei Bewusstsein wäre. Über das Halten der Hände erfährt der Sterbende Nähe, aber auch Ruhe. Behutsam helfen unsere Sterbebegleiter mit dem Abschiednehmen umzugehen, Ängste zu artikulieren und Gefühlen Raum zu schenken.

Die Gestaltung des Abschieds

Ist ein Bewohner verstorben, kümmern wir uns um die Verabschiedung unter Einbeziehung der Angehörigen. Blumen oder ein Rosenkranz werden in die Hände des Verstorbenen gelegt und Bewohner und Personal sprechen im Gemeinschaftsraum bei brennender Kerze ein Gebet für den Verstorbenen. Wer möchte, kann im Verabschiedungsraum persönlich Abschied nehmen 
bzw. an der Beerdigung teilnehmen.

Zusammenarbeit mit Hospiz- und Palliativnetzen

Die Einrichtung gewährleistet geeignete Rahmenbedingungen für ein würdevolles Sterben und Abschiednehmen. Die Bewohner/innen sowie An- und Zugehörige erhalten kompetente und einfühlsame Unterstützung und Beratung bei der Gestaltung und Bewältigung während der Sterbephase. Die Unterstützung berücksichtigt den individuellen biografischen, kulturellen und religiösen Hintergrund sowie die individuellen Wünsche und Vorstellungen des Sterbenden und der An- und Zugehörigen. Sie orientiert sich an dem Ziel einer möglichst hohen Lebensqualität in der Sterbephase. Dies schließt einen respektvollen Umgang mit den verstorbenen Bewohner/innen ein. Vorhandene regionale Strukturen werden für die Sterbebegleitung genutzt.

Für eine verbesserte palliativ-medizinisch und palliativ-pflegerische Versorgung haben wir eine eigene Mitarbeiterin ausgebildet. Ebenfalls haben wir eine Vernetzung und Kooperation mit einem ambulanten Hospizdienst und einem Hospiz- und Palliativnetz.